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Wieso einen neuen Baum fällen, wenn schon genug Holz vorhanden ist

Interview mit Jan Hug, Mitgründer von reWood


Was ist die Geschichte hinter reWood?

Die Gründung erfolgte noch während der Studienzeit. Ziel war es in einer Schreinerei durch die Verwendung von bestehenden Materialien nicht nur die Kosten tief zu halten, sondern auch eine 100%ige Wertschöpfung zu generieren. Zu Beginn waren wir zu zweit, heute sind wir zu sechst. In Zukunft möchten wir alle gerne Vollzeit für reWood arbeiten können.

Von Anfang an war es uns wichtig lokale Upcycling-Produkte unter fairen Bedingungen und zu fairen Löhnen zu produzieren. Auch verfolgen wir den Ansatz immer wieder ähnliche Produkte aus gleichen Rohmaterialien, die einfach und unbegrenzt verfügbar sind, herzustellen.

©reWood

Wir hoffen, dass mit der Klimadebatte auch der Gedankenwandel kommt und wir diesen für uns nutzen können. Denn, ein Umdenken zur Herkunft und Produktion von Produkten muss entstehen

Wieso upcyclen und was sind Hürden beim Material?

«Wieso einen neuen Baum fällen, wenn schon genug Holz vorhanden ist!»

©reWood

Wenn die Rohmaterialdimensionen zu klein sind, dann ist die Verarbeitung der Einzelteile komplexer und aufwändiger.

Was bildet die Grundlage für den Verkauf eurer Produkte?

Gestartet sind wir mit einem Onlineshop, was heute eine der kosteneffizientesten Methoden darstellt, um den Markt zu testen. Über die Texte versuchen wir die Herkunft und Entstehungsgeschichte der Produkte zu erzählen.

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Regelmässig schauen bei uns interessierte Kunden in der Werkstatt vorbei. Dadurch sehen sie wie die Produkte entstehen. Oft reisen sie auch von weiter weg an, einfach um die Schaffungsstätte der Produkte zu entdecken. Von einem Laden sehen wir zurzeit, auch aus Kostengründen, ab.


Welche Tipps hast du für jemandem, der mit Upcycling beginnen möchte?

Immer den wirtschaftlichen Gedanken im Kopf haben. Zwei, drei Schritte voraus denken. Denn Geld sollte man mit seinen Produkten auch verdienen können.

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Weiter sollten Upcycling-Produkte den Preis von industriellen Produkten nicht um ein x-faches übersteigen. Upcycling sollte Sinn machen und dies sollte sich auch im Preis wiederspiegeln.

Was sind eure Zukunftsideen?

Da einzelne Arbeitsschritte einfacher zu tätigen sind, planen wir zukünftig auch einen sozialen Aspekt in die Produktion zu integrieren. Gerne würden wir Menschen die Möglichkeit geben, sich wieder auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren oder solchen, die es sonst schwer haben, die Chance geben einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen.

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